Auf dieser Seite geht es um meine beiden Gangpferde und ihr Training. Pegasus ist mein Aegidienberger in den besten Jahren, er ist 2010 geboren und lebt mit mir seit er 2 Jahre alt ist. Unser Nachwuchs ist Draumur, ein 2022 geborener Isländer. Die Beiden sind sehr unterschiedlich vom Charakter und entsprechend muss ich die Ausbildung von Draumur anpassen.
Um das ganze strukturiert anzugehen und die Erfolge besser messbar zu machen, habe ich angefangen mir mit KI Unterstützung Übungen zu den verschiedenen Zielen herauszusuchen. Diese habe ich dann in Trainingspläne gegossen. Zum Beispiel 6 Wochen Handpferdetraining, 3 Einheiten in der Woche für einen 4-jährigen Isländer. Den Ablauf dieser Trainings werde ich jetzt in diesem Blog für euch und mich dokumentieren.

Pegasus
Pegasus ist sehr sensibel und kann auch schon mal panisch reagieren. Mittlerweile kommt das kaum noch vor, aber die ersten Erfahrungen ihn zu Satteln waren zum Beispiel sehr extrem. Er hat auch schon eine neue Fliegendecke zerstört, weil ein Zipfel der Decke ihn total verängstigt hat und ich das nicht kommen sehen habe. Zum Glück ist ihm bei diesen Eskapaden nie etwas passiert.
Mittlerweile ist er 16 Jahre alt und ich lege umso mehr Wert darauf ihn gesunderhaltend zu reiten und zu trainieren. Vor Allem denke ich mir immer neue Übungen und Trainingspläne aus, wie ich seine Rückenmuskulatur stärken und erhalten kann. Pegasus ist gerne im Gelände und für mich mittlerweile ein sehr zuverlässiger Begleiter, mit dem ich jede Menge Spaß habe.

Draumur
Draumur ist auch sehr sensibel, aber im Vergleich zu Pegasus sehr durchsetzungsstark. Er hat sich auch gleich nach seinem Einzug auf Rang 2 unserer kleinen 4er Herde positioniert, obwohl er erst knapp 3 Jahre alt war. Seit dem ist es aber ruhig in der Gruppe, er legt es also nicht auf Streit an und die anderen Jungs mögen ihn gern.
Draumur ist alterstypisch verspielt und sehr neugierig. Wenn ich ihm etwas in Ruhe beibringe hat er es in kürzester Zeit verstanden. Wenn er etwas aber nicht versteht, darf man nicht zu vehement werden, sonst wird er es auch und setzt seine Kraft ein. Das ist sehr unangenehm, also vermeide ich so ein Kräftemessen von vorne herein.
Mit ihm arbeite ich momentan an der Bodenarbeit, Handpferdereiten und Gewöhnung an den Sattel.
